Digitaler Steuerbescheid: Einwilligung in die elektronische Bekanntgabe (§ 122a AO)
Wer seinen Steuerbescheid in digitaler
Form erhalten möchte, muss dieses Jahr letztmalig aktiv dazu einwilligen. Das
Finanzministerium Schleswig-Holstein wirbt dafür, von der elektronischen Bekanntgabe
in ELSTER Gebrauch zu machen.
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Mannheim Tax Index 2025: Steuersätze in Europa gleichen sich an
Das Update des Mannheim Tax Index
2025 zeigt: Die relative steuerliche Standortattraktivität verändert sich bei
Niedrig- und Hochsteuerstandorten nur wenig. Gemessen an der effektiven
Durchschnittssteuerbelastung (EATR) steigen jedoch in mehreren mittel- und
osteuropäischen Staaten die Körperschaftsteuersätze und nähern sich dem
EU-Durchschnitt an. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Staaten
Investitionen nicht nur über Steuersätze, sondern auch über gezielte
steuerliche Anreize stimulieren können.
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Doppelte Haushaltsführung: Aufwendungen für einen KFZ-Stellplatz neben Aufwendungen für die Mietwohnung als Werbungskosten abziehbar
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat
entschieden, dass ein Arbeitnehmer bei seinen Einkünften aus nichtselbständiger
Tätigkeit im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung Aufwendungen für einen
KFZ-Stellplatz neben den Aufwendungen für die Mietwohnung als Werbungskosten in
Abzug bringen kann.
DStV weist BMF auf Praxisfragen bei Aktivrente hin
Seit Anfang des neuen Jahres ist sie in Kraft: Die
Steuerbefreiung für Menschen, die nach Erreichen des Rentenalters weiter
abhängig beschäftigt bleiben. Bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes sammelte
die oberste deutsche Finanzbehörde Praxisfragen für einen FAQ-Katalog. Der Deutsche
Steuerberaterverband (DStV) steuerte zahlreiche Hinweise bei.
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Bagatellgrenze bei der Künstlersozialabgabe steigt
Bei der Vergabe von Aufträgen an selbstständige Künstler
durch Unternehmen besteht grundsätzlich die Verpflichtung, von den gezahlten
Honoraren eine Künstlersozialabgabe in Höhe von 5 % an die
Künstlersozialversicherung abzuführen.
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Änderungen des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses
(Wieder-)Einführung des ermäßigten
Steuersatzes auf Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen zum 1. Januar
2026
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Bundesrat für mehr Elterngeld und Ausweitung auf Pflegeeltern
Auf Initiative von Rheinland-Pfalz
und Hamburg fordert der Bundesrat, das Elterngeld zu erhöhen und die Rolle von
Pflegeeltern zu stärken.
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Schadenersatz wegen Datenschutzverstößen einer Finanzbehörde
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich
erstmals zu den Voraussetzungen geäußert, die einen Schadenersatzanspruch
gegenüber einer Finanzbehörde aufgrund von Verstößen gegen
datenschutzrechtliche Regelungen betreffen.
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Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1. Januar 2026
Aufgrund des § 9 Absatz 4a Satz 5
ff. Einkommensteuergesetz (EStG) werden im Einvernehmen mit den obersten
Finanzbehörden der Länder die in der anliegenden Übersicht ausgewiesenen
Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für
beruflich und betrieblich veranlasste Auslandsdienstreisen ab 1. Januar 2026
bekannt gemacht (Fettdruck kennzeichnet die Änderungen gegenüber der Übersicht
ab 1. Januar 2025 -BStBl I 2024 S. 1549).
Grundsteuer: Ohne Mitwirkung kein Erfolg
Das Finanzgericht
Baden-Württemberg hat mit Beschlüssen vom 23. Juli 2025 (Az. 2 V 442/25) und
vom 18. Juli 2025 (Az. 2 V 440/25) eine Aussetzung der Vollziehung der
Bescheide wegen Grundsteuerwert und wegen Grundsteuermessbetrag abgelehnt. Es
reiche für eine Aussetzung der Vollziehung nicht aus, lediglich mitzuteilen,
das Landesgrundsteuergesetz sei verfassungswidrig. Erforderlich sei zudem die
Darlegung eines besonderen Aussetzungsinteresses. Ein solches haben die
Antragsteller nicht dargelegt. Im Verfahren 2 V 442/25 wurde jedoch während des
gerichtlichen Verfahrens der Grundsteuermessbetrag gemindert.