Schadenersatz wegen Datenschutzverstößen einer Finanzbehörde
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich
erstmals zu den Voraussetzungen geäußert, die einen Schadenersatzanspruch
gegenüber einer Finanzbehörde aufgrund von Verstößen gegen
datenschutzrechtliche Regelungen betreffen.
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Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1. Januar 2026
Aufgrund des § 9 Absatz 4a Satz 5
ff. Einkommensteuergesetz (EStG) werden im Einvernehmen mit den obersten
Finanzbehörden der Länder die in der anliegenden Übersicht ausgewiesenen
Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für
beruflich und betrieblich veranlasste Auslandsdienstreisen ab 1. Januar 2026
bekannt gemacht (Fettdruck kennzeichnet die Änderungen gegenüber der Übersicht
ab 1. Januar 2025 -BStBl I 2024 S. 1549).
Grundsteuer: Ohne Mitwirkung kein Erfolg
Das Finanzgericht
Baden-Württemberg hat mit Beschlüssen vom 23. Juli 2025 (Az. 2 V 442/25) und
vom 18. Juli 2025 (Az. 2 V 440/25) eine Aussetzung der Vollziehung der
Bescheide wegen Grundsteuerwert und wegen Grundsteuermessbetrag abgelehnt. Es
reiche für eine Aussetzung der Vollziehung nicht aus, lediglich mitzuteilen,
das Landesgrundsteuergesetz sei verfassungswidrig. Erforderlich sei zudem die
Darlegung eines besonderen Aussetzungsinteresses. Ein solches haben die
Antragsteller nicht dargelegt. Im Verfahren 2 V 442/25 wurde jedoch während des
gerichtlichen Verfahrens der Grundsteuermessbetrag gemindert.
Bundesrat gibt Weg für die Aktivrente frei
Die Aktivrente kommt; der Bundesrat hat am 19. Dezember 2025
dem entsprechenden Gesetz zugestimmt. Es ist Teil des Rentenpakets, mit dem die
Bundesregierung den aktuellen Herausforderungen des Arbeitsmarktes begegnen und
die deutsche Wirtschaft stärken möchte.
Bundesrat stimmt für Entlastung von Pendlern und Gastwirten
Nach einer Debatte mit Reden mehrerer Ministerpräsidenten
hat der Bundesrat am 19. Dezember 2025 dem Steueränderungsgesetz zugestimmt.
Das Gesetzespaket umfasst zahlreiche Einzelmaßnahmen, mit denen die
Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger steuerlich entlasten möchte.
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Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten verlängert
Das Bundesfinanzministerium
verlängert den zeitlichen Anwendungsbereich der BMF-Schreiben
Umsatzsteuer bei der Verwaltung unselbständiger Stiftungen
Nach Abstimmung mit den obersten
Finanzbehörden der Länder gilt für die umsatzsteuerliche Behandlung der
Verwaltung unselbständiger Stiftungen Folgendes:
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Datenaustausch zwischen Unternehmen der privaten Krankenversicherung, Steuerverwaltung und Arbeitgebern im Rahmen des Lohnsteuerabzugsverfahrens ab 2026
Im Verfahren der elektronischen
Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) werden dem Arbeitgeber die für die
Durchführung des Lohnsteuerabzugs benötigten Lohnsteuerabzugsmerkmale (z. B.
Steuerklasse und Freibeträge) zum automatisierten Datenabruf bereitgestellt.
Die ELStAM sind in einer Datenbank der Steuerverwaltung hinterlegt und stehen
dem berechtigten Arbeitgeber zum elektronischen Abruf bereit.
Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos verlängert
Der Bundestag hat
die Befreiung der Elektroautos von der Kfz-Steuer verlängert. Dem
Gesetzentwurf der Bundesregierung »eines Achten Gesetzes zur Änderung des
Kraftfahrzeugsteuergesetzes« (, )
stimmte der Bundestag am Donnerstag, 4. Dezember 2025, im Anschluss
an eine 20-minütige Debatte zu.
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Grundsteuer in NRW: Höhere Hebesätze für Nichtwohngrundstücke aus fiskalischen Gründen verstoßen gegen den Grundsatz der Steuergerechtigkeit
Die von den Städten Bochum, Essen,
Dortmund und Gelsenkirchen festgelegten höheren Hebesätze zur Bestimmung der
Grundsteuer für in der jeweiligen Gemeinde liegende Nichtwohngrundstücke
verstoßen gegen den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Steuergerechtigkeit.
Darauf basierende Grundsteuerbescheide sind rechtswidrig. Dies hat das
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen mit Urteilen vom 4. Dezember 2025 entschieden.